Veröffentlicht in Humor, Kolumne

BREAD & BUTTER trifft auf schmale Rundungen an knospigen Warzen

Foto: Dimicky
Foto: Dimicky

Berlin steht Kopf oder auf bread & butter. Mode und Models haben die Stadt unübersehbar erobert. Köstlich, sensationell und wunderbar, solange man nicht selber vor, auf oder hinter dem Laufsteg in Aktion ist. So ein Catwalk bringt jede Menge Aufregung mit sich. Ja, auch für die Staunenden.

Wenn unsereins erst mal Dimicky von Bemokusa, einen inspirierenden Haus- und Hofdesigner an den Hacken hat, kann man in Modefragen nicht mehr machen, was man will. Also schnappt mich mein Designer und wir haben ganz gebannt auf den Steg mit den Schönen gesehen und was sie tragen. Alles, was DesignerInnen bereit sind, aus und mit Stoffen zu kreieren. Gesehen haben wir von meiner Wenigkeit abgesehen, Promis in und ohne betörende Labels. Hinter den Kulissen die Models, schwer beschäftigt mit Takelage und Co. Das ist vielleicht ein Erlebnis. Unsereins schwankt zwischen Bluthochdruck und Herzstillstand, von Gänsehaut bis Schweißperlen (all inklusive). Die Stoffkreationen sind im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend, von tragbar bis kaum die Haut berührend. Soviel steht fest: Design schreckt vor gar nichts zurück. Beispiel gefällig? Ein Hauch von Nichts über schmalen Rundungen an knospigen Warzen legt mehr frei als zu verdecken ist. Nur für Nudisten eindeutig zu viel des Guten.

Was sagt mein Haus- und Hof-Chefkreationist? Das hat er doch längst für meinen Leib zugeschnitten. Stimmt! Es würde völlig reichen, wenn ich das Teil mit einem Gürtel verziere, vielleicht noch ein Schlüpper, das würde völlig reichen. Möglich wäre noch ein Paar Schuhe, ein Hut, Handtasche, Handschuhe und fertig wäre das edle Geschöpf auf Gottes Erdboden, zumindest im zarten Alter von 20. Da kann Frau und Figur fast alles tragen, selbst einen Postsack aus Übersee. Was aber, wenn man dieses verführerische Alter seit Jahrhunderten verlassen hat? Was ist, wenn viel Lebenserfahrung auf noch mehr Figur trifft? Nichts ist mehr da, wo es einmal war. Wer es nicht glaubt, einfach mal den Schatz anschauen. Spätestens dort sieht man, das Glück auf Erden sieht nicht mehr aus wie zu der Zeit als die Hormone ständig Cha-Cha-Cha tanzten.

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