Veröffentlicht in Notizen aus der Hauptstadt

Heureka! Der Berliner Frauenpreis 2017 wurde vergeben

Heureka! Der Berliner Frauenpreis 2017 wurde vergeben

Bislang wurden die besonderen Fähigkeiten von der ersten Lenkerin bei der BVG gern mal übersehen, zumindest bei der DB. Jetzt hat es doch noch geklappt. Da bin ich aber froh!

Foto: Silke Rudolph

Aber von Anfang an. Ich hatte die erfolgreiche BVG-Chefin Dr. Sigrid Evelyn Nikutta als Nachfolgerin für Herrn Grube vorgeschlagen. Geht nicht, bekam ich zu hören. Die BVG hat nur etwas über 14.000 Beschäftigte, kein Vergleich mit der Beschäftigtenzahl bei der DB. Hätte Herr Pofalla (Ex-Kanzleramtschef) unter diesen Umständen bei der Bahn anfangen dürfen? Wie viel Beschäftigte hat noch mal das Kanzleramt? Nach eigenen Angaben ist er dort weggegangen, weil er mehr Zeit für sein Privatleben haben wollte. Dichtung oder Wahrheit? Ganz sicher ist aber, dass er Pinunsen liebt. Ansonsten hat der Bahnhofsversteher schon immer Bahnhof verstanden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Mann, der schon mal Affären (NSA) für beendet erklärt auch Verspätungen bei der Bahn für beendet erklärt.

Auf jeden Fall hat Frau Dr. Nikutta den Berliner Frauenpreis 2017 erhalten. Die Frauen sind ausgeschlafen. Die besonders herausragende BVG-Managerin braucht nicht erklären, wieso, sie hat mehr als eine 1 Mio. Fahrgäste am Tag. Frau Nikutta ist eine Persönlichkeit, die am 01.04. geboren wurde und das hat sie sich zu Herzen genommen. Wo sie ist, da ist  gute Laune. Außerdem kann sie auf Menschen zugehen und interessiert sich für die Meinung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Anmerkung: nicht drauf reinfallen, der Ex DB-Chef Grube geht auch auf andere zu, kann gut zuhören, aber dann passiert nichts). Die diesjährige Frauenpreisträgerin betreibt aktive Frauenförderung und trotz des zweimaligen Versprechers der Senatorin Kolat, sie will nicht Chefin der Berliner Wasserbetriebe werden.

Wenn Sie ihrem Ehemann Christoph Mönnikes begegnen, schließen Sie ihn in Ihre Arme, herzen Sie ihn, ein lebhafter Händedruck unterstreicht Ihre Dankbarkeit. Schließlich hat er seinerzeit die Stellenausschreibung seiner Sigrid vorgelegt. Hinter jeder starken Frau ist auch ein starker Mann. Würde es nur auf die Qualifikation ankommen, dann müssten wir überproportional viele Frauen an entsprechenden Stellen haben. Wenn es mehr Frauen als Männer in Führungspositionen und Aufsichtsräten gäbe, dann, ja dann gäbe es gesetzliche Förderpläne für Y-Chromosom-Träger in Führungspositionen sowie verbindliche Quoten für Personen männlichen Geschlechts in Aufsichtsräten, und zwar lt. Gesetz sofort – ohne schuldhaftes Zögern. Zuwiderhandlungen würden strafrechtlich verfolgt. Diskussionsende. (Google hat hierzu keinen Eintrag, dieses Problem scheint es nicht zu geben, stimmt, der Himmel ist auch noch nicht auf die Erde gefallen).

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein aus dem Humorgeschäft

 

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