Veröffentlicht in Notizen aus der Hauptstadt

Amazon stellt auf dem Mond zu – Trump hat dort einen Mondtower (Satire)

Neueste Enthüllungen: Amazon stellt auf dem Mond zu – Trump hat einen Mond-Tower

Kein Scherz!

Und sonst? Wer denkt, hat Fragen. Haben Sie schon von einem Menschen gehört, der sich auf dem Erdtrabanten einen Ratgeber „Überleben auf dem Luna“ bestellt hat? Selbstverständlich steigt bei einer Neuansiedlung die Nachfrage nach Ratgebern sprunghaft. Auch, oder gerade weil, Donald Trump einen Himmelsstürmer, einen neuen Tower auf dem Mond hat. Endlich konnte der lang gehegte Plan Abstand zu den Andersdenkenden in die Tat umgesetzt. Klimawandel? Klimawandel ist hier gar kein Thema. Trump residiert in seinem Blattgold getränkten barocken Ambiente nicht allein. Rettung und Gleichgesinnte lauern überall. Marine Le Pen hat endlich ein neues Quartier, ein Leben außerhalb der Einflusszone von Papa Le Pen. Marine und Donald in trauter Zweisamkeit? Wo denkste hin. Auch ohne Brille ist ihr klar, da geht Frau nicht dran, der denkt ja mit der unteren Etage. Ihr reicht es, zweimal geschieden und lange alleinerziehend gewesen zu sein. Viktor Orbán ist lebhaft begeistert, ab auf den Mond ist wunderbar. Endlich weg von den Problemen auf der Erde. Ein neuer Zaun am neuen Ort, das findet er klasse. Eine Gesandtschaft von AfD-Leuten ist nicht mehr zu halten und gratuliert spontan zum neuen Domizil. In dem Tumult ist nicht mehr auszumachen, von wem die Idee stammt, den Zaun direkt um den Trump-Tower auf dem Mond zu bauen. An der Umsetzung besteht kein Zweifel mehr. Die Vorteile liegen auf der Hand. Viktor hat einen unmittelbaren Ein- und Ausblick auf „ein Königreich für einen Zaun“ und auch Marine ist begeistert, denn wenn ihr Papa zu Besuch kommt, wird sie erst gar nicht öffnen. Das gesamte Gelände wird gut überwacht und ist dank 360-Grad-Kameras gut einsehbar. Ein Vertrag mit Amazon ist bereits geschlossen und die Produktpalette ist auf die Geschmacksrichtungen Fast Food, französische Küche und verdorrte Paprikaschoten abgestimmt worden.

Erste Streitereien machen bereits die Runde. Madam Le Pen verweigert Donalds Übergriffe. Sie hat an seinen Haaren gezupft. Der Außenzaun hilft da nicht weiter. Da hilft nur noch Vermittlung. Melanie ist bereit alles zu bezahlen. Schickt Psychologischen Beistand in Kochschürzen. Liebe geht durch den Magen. Sie fleht die Psychochracks an, ihr dürft alles machen, hauptsache das Trio Infernale vom Mond bleibt auf dem Mond,  soll ja für alle schön werden.

Amazon-Gründer Jeff Bezos kann sich wieder den irdischen Problemen in Berlin zuwenden, z. B. den Personen, die ihre Bestellung nicht an der eigenen Tür annehmen wollen. Es gibt tatsächlich Erdlinge, die Amazon-Produkten ohne vorherigen Anruf keinen Einlass gewähren. Also nie. Hier kommen nur erfahrene Hellsichtige weiter. Vielleicht hat jemand in diesem Universum eine Idee, womit man diese Zeitgenossen segnen kann. Alternativ wird den Erdlingen ein neues Zuhause im Trump-Tower auf dem Mond angeboten werden, die Herrschaften freuen sich bestimmt über eine abwechslungsreiche Lieferung. Es gibt viel zu tun, packen wir es an Jeff Bezos.

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein

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2 Kommentare zu „Amazon stellt auf dem Mond zu – Trump hat dort einen Mondtower (Satire)

  1. Liebe Charlotte,
    >
    > Dein Podcast mit der „Gesundheitsministerin Schmidt“ gefällt mir sehr gut, besonders die „Kohlwickel, die zwar der Stimme nicht helfen, aber unliebsame Interviewer vom Leib halten“ …
    >
    > Ja, und dass das Trumpeltier der USA einen Mondtower und auf dem Mond einen Zaun errichtet hat, ist wirklich kaum zu glauben !?!
    > Aber da der „Vollhorst aus Bayern Kreide gefressen und nun der Erdogan aus Palastistan loslegt“, ist es auf der Erde auch nicht besser …
    >
    > Wie gut, dass es „psychologischen Beistand in Kochschürzen“ gibt und „hinter jeder starken Frau auch ein starker Mann steht. Würde es nur auf die Qualifikation ankommen, dann müssten wir überproportional viele Frauen an entsprechenden Stellen haben.“ … Mal sehen, was die Zukunft noch so zu bieten hat …
    >
    > Hallelujah, Charlotte, wirklich gut, dass wir Frau zu Kappenstein haben … Humor ist immer ein heilsames Mittel … !!!
    >
    > Liebe Grüße von
    > good old Karen

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