Veröffentlicht in Kolumne, Notizen aus der Hauptstadt, Politik, Satire

DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie

DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie. – Ein Foto aus vergangenen Tagen. Der Schnee ist geschmolzen, die Millionen sind gezahlt.

Bei der Deutschen Bahn sind die Fahrgastzahlen gestiegen. Dafür hat sich die Pünktlichkeit nicht verbessert. Dabei hat der frühere Kanzleramtschef Pofalla bei seinem Wechsel zur Bahn hoch und heilig bei seiner niederrheinischen Erziehung versprochen, die Verspätungen der Bahn für beendet zu erklären. Außerdem ist zu seinem persönlichen Bedauern der ursprüngliche Plan, Herrn Grube auf dem Chefsessel zu beerben, nicht aufgegangen. Er fragt sich immer noch, ob man gegen gebürtige Niederrheiner Vorurteile hat. Schließlich ist die frühere Mofa-AG, die er in jungen Tagen mit dem unter Verschwendungssucht bekannt gewordenen früheren Limburger Bischoff Franz-Peter Tebartz-van Elst aus dem Nachbarort gepflegt hat, schon lange aufgelöst worden. Wer braucht schon goldene Badewannen, wenn er die goldene Bahncard hat. Außerdem ist es nur ein Gerücht, das er die Schienen versilbern wollte.

So ist das eben, stattdessen sitzt jetzt ein unauffälliger Mann bei öffentlichen DB-Terminen neben der Kanzlerin. Es handelt sich um Herrn Richard Lutz, zumindest wird er unter dem Namen bei der Vorstandsvergütung der Bahn geführt.

Der auffälligere Vorgänger Hartmut Grube stand auch noch auf der Liste seines früheren Arbeitgebers mit 2,3 Millionen. Dabei handelt es sich um eine bescheidene Zahlung für 30 Tage Entlohnung. Die Summe veranlasste einen Grünen auszurechen wieviel Pflegekräfte davon hätten bezahlt werden können. Herr Grube will dem gar nicht widersprechen, er gibt nur zu bedenken, seine vergleichsweise junge Ehe mit Frau Poletto will auch gepflegt werden. Man möge einmal daran denken, wie teuer Lebensmittel sind, die den strengen Geschmackskriterien bei der Starköchin standhalten. Der 99 Cent Harzer kommt nicht in Frage, allein der Geruch ist schon unausstehlich. An der Stelle möchte man ihm weitere Ausführung zum handelsüblichen Sortiment der Discounter ersparen. Eine Ehe will gepflegt werden und der abendliche Ehefrieden mit Käse und Wein trägt dazu ganz erheblich bei.

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre

Frau zu Kappenstein

 

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