Spahn und die Pandemie (Satire)

Karikatur: Klaus Stuttmann

Spahn und die Pandemie (Satire)

Der Bankkaufmann aus dem ein Gesundheitsminister wurde wird unglücklich, wenn er drei Tage nicht in den Medien war. Derzeit gibt es das Problem nicht. Ansonsten befürchtet er nicht mehr auf der Straße erkannt zu werden oder hat Angst endgültig in Vergessenheit zu geraten, wie sein Ehegespons weiß. Damit das nicht passiert, gibt es einen großen Ideenstapel mit vielen Projekten. Corona-Warn-App oder die Sache mit der Organspende. Alle, die eine Organspende benötigen, freuen sich darauf. Wie sieht es bei Daniel aus, das ist Spahns Ehemann? Er soll alles erben. Sogar Jens‘ Herz. Dabei reicht es dem Daniel völlig, wenn Jens ihm täglich sein Herz ausschüttet. Auch die Leber soll er bekommen. Alles, nur die nicht. Jens hatte ein Vorleben im Münsterland, das hielt sich im Wesentlichen durch die Kultur der Schützenvereine und deren Trinkgewohnheiten aufrecht. Das mit dem „aufrecht“ nehmen Sie mal besser nicht wörtlich. Die Leber kann er behalten. Und dann spricht er auch noch von den Nieren. Der Jens war noch nie gut durchspült, das trifft auch für die Nieren zu. Und jetzt noch die Corona-Warn-App. Hört das denn nie auf?

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre

Frau zu Kappenstein

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