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Mary Page Marlowe – Gleichberechtigung heute (Bechdel-Test bestanden)

Mary Page Malowe – Gleichberechtigung heute (Bechdel-Test bestanden)

Jetzt habe ich mal ein positives Beispiel! Eine Inszenierung am BE. Es spielen zwei Frauen mit, die miteinander sprechen und nicht ständig über Männer. Des Rätsels Lösung: Eine Frau – Mary Page Malowe.

Gezeigt wird in elf Szenen ein Frauenleben von der Kindheit bis zum 69. Lebensjahr. Verschiedene Schauspielerinnen verkörpern auf fesselnde Art beeindruckend und schonungslos Schlüsselsituationen dieses Frauenlebens. Die Facetten reichen von Schuld, Schicksal, Sehnsucht, Tragik, Anspruch bis Wirklichkeit. Mary Page Malow, die Protagonistin kann nicht allen gerecht werden, weder sich selbst, den Kindern, dem jeweiligen Ehemann, Geliebten, der Gesellschaft etc. Ein normales Frauenleben und seine Überforderungen. Geschrieben hat das Stück der Pulitzer-Preisträger Tracy Letts.

Nächste Aufführung am 25.04. und dann gibt es sogar ein Nachgespräch … von wegen Willensfreiheit.

Hurra! Die Aufführung besteht den Bechdel-Test. Es spielen zwei Frauen mit, die miteinander sprechen und nicht über Männer (zumindest nicht ständig).

Gleichberechtigung heute – Bechdel-Test (Süddeutsche Zeitung)

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein

 

Foto: Jürgen Schmidt

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Hurra, der Berliner Frauenpreis 2018 ist da!

Über Männer gibt es immer ganz viel zu lesen. Deswegen ist es an der Zeit über den Berliner Frauenpreis 2018 zu reden. Der Preis wird immerhin seit 1987 an weibliche Persönlichkeiten verliehen.

Wenn Sie mich fragen, dafür sollte der Internationale Frauentag, nämlich der 8. März endlich ein Feiertag und damit ein freier Tag werden. Ohne die Frauen könnten wir einpacken. Schon mal drüber nachgedacht? An der Stelle soll nicht verheimlicht werden: Es gibt eine erhebliche Gerechtigkeitslücke. Der Frauenanteil in den Pflegeberufen ist entschieden zu hoch. Also Männer ran an die Buletten. Das kann doch nicht daran liegen, dass die Arbeit an Maschinen besser bezahlt wird als die Arbeit am Menschen. Oder? Wie auch immer: Nach der BVG-Chefin Dr. Nikutta erhält jetzt Christine Vogler (Wannsee-Schule) den Preis. Sie hat wahrlich Herausragendes geleistet in Sachen Pflegeausbildung. Ganz ehrlich, ohne die Pflegeberufe würden wir alles, nur nicht professionell gepflegt. Für die Zukunft gilt: Die Zahl der zu Pflegenden ist in der Überzahl. Bessere Bezahlung kann da Wunder wirken. Schweden macht es vor. Die Pflege ist steuerfinanziert, alles hat seinen Preis. Das sollten wir uns leisten, auch wenn es dreimal so teuer ist wie in Deutschland. Dafür gibt es auch dreimal Zufriedenheit, nämlich bei den Pflegekräften, den Gepflegten und den Angehörigen. Und auch für mich gilt, obwohl mein Hintern mir gehört, wenn ich irgendwann nicht mehr durchwischen kann, dann wird nicht mehr feucht durchgewischt.

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre

Frau zu Kappenstein

P. S. Und ohne die fabelhaften Frauenfotos von Silke Rudolph würde hier nichts zu sehen sein!

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Möchten Sie die wunderbare Gerlinde Kempendorff als Frau Saubermann erleben?

Möchten Sie die wunderbare Gerlinde Kempendorff als Frau Saubermann erleben? Sie ist u. a. zu Gast, wenn es heißt „Immer wieder freitags Comedy und Kabarett mit Frau zu Kappenstein und Gästen“ am:

Fr. 16.02.2018 | 19.30 Uhr Freizeitforum Marzahn – Studiobühne
Kartentelefon: 030-5 42 70 91
„Möchten Sie die wunderbare Gerlinde Kempendorff als Frau Saubermann erleben?“ weiterlesen

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Fr, 12.01.2018: Exzessivem Sparen auf Kosten sozialer Eigenständigkeit die Stirn bieten!

Wie sich das Anhören kann, sollen Geräuschkulisse und Kabarett verdeutlichen. Gefördert von Aktion Mensch. Mit Anne Allex, Thomas Vallentin und Frau zu Kappenstein (Autorin). Wir sehen uns! Versprochen!

Beginn: 19:00 Uhr. Hier geht’s lang: Café La Boheme, Winsstr. 12, 10405 Berlin

Eintritt frei, es wird ein Imbiss gereicht.

Foto: Michaela Hanf

Die Veranstaltung wird gefördert durch: