Veröffentlicht in Notizen aus der Hauptstadt

Die halbe Hauptstadt

Ausstellung „Die halbe Hauptstadt“ Ost-Berlin

Dieses Berlin ist immer wieder erstaunlich. Beim Besuch der Ausstellung “Ost-Berlin” im Ephraim-Palais, die sich über mehrere Etagen erstrecket, habe ich nachgefragt, ob dort auch etwas über Marzahn zu finden ist. Ein Mitarbeiter führte mich ganz zielsicher zu einem Film über den Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg. Ich schaute ihn verdutzt an.

Entschuldigung“ sagte ich, “aber ich will den Ernst-Thälman-Park nicht nach Marzahn verlegen, das ist mir zu aufwendig. Das haben die Marzahner auch gar nicht nötig, der Bezirk ist sowieso der zweitgrünste. Ich komme auch nicht auf die Idee, den Fernsehturm von Mitte nach Marzahn umzusiedeln.”

Der Mitarbeiter bot mir eifrig noch die Möglichkeit an, den für die Ausstellung zuständigen Zeitzeugen zu holen, vielleicht wisse dieser mehr. Eine Weile standen der Zeitzeuge und ich uns gegenüber. Ihn fragte ich, wie alt er 1989 war. Er antwortet ganz stolz. „Da war ich 16 und bin nach Österreich geflüchtet.“

Foto: Michaela Hanf

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Hauptstadtsatire – Bald wird es nicht nur am Alex sicher

(Hauptstadtsatire) Bald wird es nicht nur am Alex sicher

Vor den Kleiderkammern der Bundeswehr wurden auffällig lange Schlangen beobachtet. Wer jetzt denkt, das hat bestimmt mit dem kommenden Herbst zu tun, dem möglicherweise plötzlichen Einbruch der kalten Jahreszeit oder hängt mit dem Verschleiß der Oberbekleidung in den letzten Wochen zusammen, in denen der Ausfall des Fuhrparks und der Waffen durch verstärkten körperlichen Einsatz der Truppe wettgemacht wurde. „Hauptstadtsatire – Bald wird es nicht nur am Alex sicher“ weiterlesen

Veröffentlicht in Berliner Künstler, Humor, immer wieder freitags, Notizen aus der Hauptstadt

Tagesspiegel entdeckt „Immer wieder freitags“

Tagesspiegel entdeckt „Immer wieder freitags“

Liebe Frau zu Kappenstein, woran denkt man, wenn man an Marzahn-Hellersdorf denkt?

An die “Gärten der Welt”, Schloss Biesdorf, die Alte Börse, die vielen Plattenbauten – und ich außerdem an ganz viel Menschlichkeit. Natürlich habe ich den Roman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf gelesen. Verschlungen habe ich ihn. Diese außergewöhnliche und zugleich beeindruckende warmherzigen Schilderung einer Marzahner Jungenfreundschaft.

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Veröffentlicht in Notizen aus der Hauptstadt, Politik, Satire

Organspende – wenn Eheleute es gut meinen

Satire (wenn Eheleute es gut meinen)

Jens Spahn will seine Organe spenden

Vor Kurzen habe ich Daniel Funke getroffen. Das ist der Ehemann von Jens Spahn. Jens Spahn kennen alle. Der gefühlte heimliche Kanzler, tatsächlich ist er der unheimliche Gesundheitsminister.

Daniel soll die Organe vom Jens bekommen.

Ist die Ehe noch zu retten? Schweigt der Daniel, dann stimmt er zu, lehnt er ab, ist das Eheglück gefährdet.

Da hilft nur noch eins, Jens wird Kanzler und kommt auf andere Gedanken. Dann wird eine schöne Stelle im Gesundheitsministerium frei. Oder – ein anderer Tipp: Paarhaltung soll ja besonders erfolgreich sein, wenn man sie getrennt voneinander hält.

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein

Foto: Michaela Hanf

Veröffentlicht in Humor, Kolumne, Notizen aus der Hauptstadt

Graffiti – Spiel, Sport und Spannung

Eines Morgens hat das bis dahin unspektakuläre Rolltor eine Aufwertung erfahren. Siehe Foto! Von wegen, ein fröhliches Schwarz reicht völlig. Erst jetzt wird das Rolltor wirklich beachtet. Dank der Zahl „3“ im Mittelteil und dem dynamisch organisch geschwungenen Rahmen. So wird man Rolltor mit Aufmerksamkeit.

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Tagesspiegel entdeckt Frau zu Kappenstein

Tagesspiegel entdeckt Frau zu Kappenstein

Liebe auf den zweiten Blick. Die Kabarettistin Frau zu Kappenstein wollte immer nach Berlin – aber nie nach Spandau. Dort wohnt sie nun jedoch, und das auch sehr gerne. Hier erzählt sie uns von ihrer Bussfahrer-Allergie, schöne Friedhöfe und der besten Stadt der Welt.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/leute-newsletter-am-dienstag-warum-frau-zu-kappenstein-nie-nach-spandau-wollte/24595248.html

Foto: Michaela Hanf

Veröffentlicht in Berliner Künstler, Kabarett, Kleinkunst, Notizen aus der Hauptstadt, Satire, tolle Musik

Habe Wowereit, Merkel und Spahn getroffen

Wenn Sie mehr erfahren wollen über Persönliches von Wowereit, Merkel und Spahn,

dann gibt es eine gute Gelegenheit (wenn Kabarett und Satire auf Musik trifft) am:

Montag, 24.06.2019 um 19.00 Uhr (ggf. Restkarten)

Foto: Tilman von Rohden

Kurios ist es nicht nur in der Hauptstadt

Seien Sie froh, dass Sie mich haben  Frau zu Kappenstein (Kabarett/Satire) und Matthias Wiesenhütter (Musik)

Anton-Saefkow-Bibliothek

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am Fennpfuhl

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