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Ein Abend, der es in sich hatte! 18.05. Kulturhaus Karlshorst und jetzt die Fotos

Das war ein wunderbarer Abend im Kulturhaus Karlshorst am 18.05. Im sehr gut besuchten Veranstaltungssaal herrschte beste Stimmung. Kein Wunder, denn es gab mal wieder „Buntes Kabarett, Musik und mehr“ mit Bühnengästen für das gehobene Amüsement.

Die ehemalige Intendantin und eine der bedeutendsten deutschen Kabarettistinnen Dr. Gisela Oechelhaeuser war zu Gast und hat einige ihrer genialen Bühnenfiguren im Gepäck gehabt. Sie ist und bleibt kabarettistische Bundesliga.

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Außerdem war eines der bemerkenswertesten Talente, die die Liedermacherszene prägen mit ihren berührenden Texte auf der Bühne: Die überaus sympathische Masha Potempa, die man einfach erleben muss. Am 16. November im Zebrano Theater ist ihr nächstes Konzert! Eine gute Gelegenheit sie wieder live zu erleben.

 

Weiterhin erfreute Andreas Scheffler (Frühschoppen Lesebühne im Schlot) das Publikum auf besondere Weise. Er ist eigens von Groß Köris, der Brandenburgischen Rivera angereist. Überhaupt nicht leise präsentierte er Texte aus seinem neusten Buch „Alle spinnen. Ich stricke.“ Horst Evers Worte über ihn stimmen: Er ist ein würdevoller Wüterich.

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Die Gastgeberin Frau zu Kappenstein führte durchs Programm und wusste von ihren persönlichen Zwischenfällen des Lebens zu berichten.

Sie freut sich auf Sie und das nächste Mal am 24.08. in Berlin-Karlshorst und bedankt sich für die Gastfreundschaft beim Kulturhaus ganz besonders.

Ihre Frau zu Kappenstein

 

Die selbstredende Fotostrecke ist Tilman von Rohden zu verdanken.

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Potpourri aus Spaß und Musik am 18. Mai um 20.00 Uhr im Kulturhaus Karlshorst

Potpourri aus Spaß und Musik am 18. Mai um 20.00 Uhr

Jahrelang ließ sie sich bitten, klappen wollte es nie. Doch jetzt endlich kommt die Kabarettistin Gisela Oechelhaeuser ins Kulturhaus Karlshorst. Die frühere Intendantin der Distel, die sich auch im Fernsehen einen Namen gemacht hat, bringt wie immer gekonnt alles zusammen: den anstrengenden Alltag, feinsinnigen sprachlichen Zierrat und volkstümlichen Humor. Mit dieser Mischung hat sie es bis in die kabarettistische Bundesliga geschafft. Zu Gast ist ebenfalls die Liedermacherin Masha Potempa. Kenner zählen sie zu den bemerkenswertesten Talenten, die die deutsche Liedermacherszene prägen. Die sympathische Musikerin muss sich mit einem echten Bösewicht messen: Andreas Scheffler lässt keine Möglichkeit aus, seine giftigen Liebespfeile abzuschießen. „Er schafft es, uns schmunzeln und lachen zu lassen. Er ist ein leiser, würdevoller Wüterich“, sagt sein Kabarettkollege Horst Evers über ihn. Scheffler redet am liebsten über den Irrwitz des Alltags, das Dumme, Lustige, Ärgerliche, die Irrtümer, Verfahrenheiten und Menschlichkeiten. Voller Selbstironie und Humor setzt er sich mit dem alltäglichen Blödsinn auseinander. Gastgeberin ist Frau zu Kappenstein. Diese scharfe Axt streitet auf der Bühne wie immer für das Gute, Wahre und Schöne im Leben.

Fr., 18. Mai 2018, 20 Uhr „Buntes Kabarett, Musik und mehr“
Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112 (direkt am S-Bahnhof Karlshorst)
Karten unter (030) 475 94 06 10. Reservierung empfohlen

Foto: Jürgen Schmidt

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Gert Kießling bei IMMER WIEDER FREITAGS am 20.04. (ggf. Restkarten)

Gert Kießling ist u. a. zu Gast bei IMMER WIEDER FREITAGS am 20.04. (ggf. Restkarten)

Lachfaltenpflege wieder am 20. April. Frau zu Kappenstein ist sehr stolz, denn der Altkabarettist Gert Kießling hat zugesagt. Er scheint Marzahn zu mögen. Eigens für den jetzt anzukündigenden Auftritt unterbricht der bekannte Kabarettist seinen Ruhestand und kehrt ins Scheinwerferlicht mit neuen Ideen und Texten zurück. Früher trat er mit seinen Ansichten zur Lage im Allgemeinen und im Besonderen regelmäßig in der Distel auf, heute im Freizeitforum.

„Gert Kießling bei IMMER WIEDER FREITAGS am 20.04. (ggf. Restkarten)“ weiterlesen

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DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie

DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie. – Ein Foto aus vergangenen Tagen. Der Schnee ist geschmolzen, die Millionen sind gezahlt.

Bei der Deutschen Bahn sind die Fahrgastzahlen gestiegen. Dafür hat sich die Pünktlichkeit nicht verbessert. Dabei hat der frühere Kanzleramtschef Pofalla bei seinem Wechsel zur Bahn hoch und heilig bei seiner niederrheinischen Erziehung versprochen, die Verspätungen der Bahn für beendet zu erklären. Außerdem ist zu seinem persönlichen Bedauern der ursprüngliche Plan, Herrn Grube auf dem Chefsessel zu beerben, nicht aufgegangen. Er fragt sich immer noch, ob man gegen gebürtige Niederrheiner Vorurteile hat. Schließlich ist die frühere Mofa-AG, die er in jungen Tagen mit dem unter Verschwendungssucht bekannt gewordenen früheren Limburger Bischoff Franz-Peter Tebartz-van Elst aus dem Nachbarort gepflegt hat, schon lange aufgelöst worden. Wer braucht schon goldene Badewannen, wenn er die goldene Bahncard hat. Außerdem ist es nur ein Gerücht, das er die Schienen versilbern wollte. „DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie“ weiterlesen

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Mary Page Marlowe – Gleichberechtigung heute (Bechdel-Test bestanden)

Mary Page Malowe – Gleichberechtigung heute (Bechdel-Test bestanden)

Jetzt habe ich mal ein positives Beispiel! Eine Inszenierung am BE. Es spielen zwei Frauen mit, die miteinander sprechen und nicht ständig über Männer. Des Rätsels Lösung: Eine Frau – Mary Page Malowe.

Gezeigt wird in elf Szenen ein Frauenleben von der Kindheit bis zum 69. Lebensjahr. Verschiedene Schauspielerinnen verkörpern auf fesselnde Art beeindruckend und schonungslos Schlüsselsituationen dieses Frauenlebens. Die Facetten reichen von Schuld, Schicksal, Sehnsucht, Tragik, Anspruch bis Wirklichkeit. Mary Page Malow, die Protagonistin kann nicht allen gerecht werden, weder sich selbst, den Kindern, dem jeweiligen Ehemann, Geliebten, der Gesellschaft etc. Ein normales Frauenleben und seine Überforderungen. Geschrieben hat das Stück der Pulitzer-Preisträger Tracy Letts.

Nächste Aufführung am 25.04. und dann gibt es sogar ein Nachgespräch … von wegen Willensfreiheit.

Hurra! Die Aufführung besteht den Bechdel-Test. Es spielen zwei Frauen mit, die miteinander sprechen und nicht über Männer (zumindest nicht ständig).

Gleichberechtigung heute – Bechdel-Test (Süddeutsche Zeitung)

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein

 

Foto: Jürgen Schmidt

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Hurra, der Berliner Frauenpreis 2018 ist da!

Über Männer gibt es immer ganz viel zu lesen. Deswegen ist es an der Zeit über den Berliner Frauenpreis 2018 zu reden. Der Preis wird immerhin seit 1987 an weibliche Persönlichkeiten verliehen.

Wenn Sie mich fragen, dafür sollte der Internationale Frauentag, nämlich der 8. März endlich ein Feiertag und damit ein freier Tag werden. Ohne die Frauen könnten wir einpacken. Schon mal drüber nachgedacht? An der Stelle soll nicht verheimlicht werden: Es gibt eine erhebliche Gerechtigkeitslücke. Der Frauenanteil in den Pflegeberufen ist entschieden zu hoch. Also Männer ran an die Buletten. Das kann doch nicht daran liegen, dass die Arbeit an Maschinen besser bezahlt wird als die Arbeit am Menschen. Oder? Wie auch immer: Nach der BVG-Chefin Dr. Nikutta erhält jetzt Christine Vogler (Wannsee-Schule) den Preis. Sie hat wahrlich Herausragendes geleistet in Sachen Pflegeausbildung. Ganz ehrlich, ohne die Pflegeberufe würden wir alles, nur nicht professionell gepflegt. Für die Zukunft gilt: Die Zahl der zu Pflegenden ist in der Überzahl. Bessere Bezahlung kann da Wunder wirken. Schweden macht es vor. Die Pflege ist steuerfinanziert, alles hat seinen Preis. Das sollten wir uns leisten, auch wenn es dreimal so teuer ist wie in Deutschland. Dafür gibt es auch dreimal Zufriedenheit, nämlich bei den Pflegekräften, den Gepflegten und den Angehörigen. Und auch für mich gilt, obwohl mein Hintern mir gehört, wenn ich irgendwann nicht mehr durchwischen kann, dann wird nicht mehr feucht durchgewischt.

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre

Frau zu Kappenstein

P. S. Und ohne die fabelhaften Frauenfotos von Silke Rudolph würde hier nichts zu sehen sein!

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Internationaler Frauentag – Revolution in Deutschland?

Internationaler Frauentag – Revolution in Deutschland?

Während in China die Frauen einen halben Tag freihaben, legen die spanischen Frauen zum Frauentag das öffentliche Leben lahm. Immerhin haben in der ehemaligen DDR die Frauen mit Arbeitsbeginn sich einen fröhlichen Tag mit halbtrockenen Rotkäpchen Sekt gegönnt (eine Variante die der Rheinländerin an Altweiberfastnacht bekannt ist) und in der BRD schenkt die ARD der geneigten Zuschauerin 30 Minuten früher als sonst Maren Kroymann, einen sehenswerten Frauentagsbeitrag. Hoch lebe der INTERNATIONALE FRAUENTAG!

http://mediathek.daserste.de/Comedy-Satire-im-Ersten/Kroymann/Video?bcastId=25304236&documentId=50678986

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein

Foto: Jürgen Schmidt