Veröffentlicht in Bühnenstars, Berliner Künstler, DIE! Mixed Show, Foto, freche Texte, Humor, Kabarett, Kleinkunst, Komik, Notizen aus der Hauptstadt, Politik, Satire

Gert Kießling bei IMMER WIEDER FREITAGS am 20.04. (ggf. Restkarten)

Gert Kießling ist u. a. zu Gast bei IMMER WIEDER FREITAGS am 20.04. (ggf. Restkarten)

Lachfaltenpflege wieder am 20. April. Frau zu Kappenstein ist sehr stolz, denn der Altkabarettist Gert Kießling hat zugesagt. Er scheint Marzahn zu mögen. Eigens für den jetzt anzukündigenden Auftritt unterbricht der bekannte Kabarettist seinen Ruhestand und kehrt ins Scheinwerferlicht mit neuen Ideen und Texten zurück. Früher trat er mit seinen Ansichten zur Lage im Allgemeinen und im Besonderen regelmäßig in der Distel auf, heute im Freizeitforum.

„Gert Kießling bei IMMER WIEDER FREITAGS am 20.04. (ggf. Restkarten)“ weiterlesen

Advertisements
Veröffentlicht in Kolumne, Notizen aus der Hauptstadt, Politik, Satire

DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie

DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie. – Ein Foto aus vergangenen Tagen. Der Schnee ist geschmolzen, die Millionen sind gezahlt.

Bei der Deutschen Bahn sind die Fahrgastzahlen gestiegen. Dafür hat sich die Pünktlichkeit nicht verbessert. Dabei hat der frühere Kanzleramtschef Pofalla bei seinem Wechsel zur Bahn hoch und heilig bei seiner niederrheinischen Erziehung versprochen, die Verspätungen der Bahn für beendet zu erklären. Außerdem ist zu seinem persönlichen Bedauern der ursprüngliche Plan, Herrn Grube auf dem Chefsessel zu beerben, nicht aufgegangen. Er fragt sich immer noch, ob man gegen gebürtige Niederrheiner Vorurteile hat. Schließlich ist die frühere Mofa-AG, die er in jungen Tagen mit dem unter Verschwendungssucht bekannt gewordenen früheren Limburger Bischoff Franz-Peter Tebartz-van Elst aus dem Nachbarort gepflegt hat, schon lange aufgelöst worden. Wer braucht schon goldene Badewannen, wenn er die goldene Bahncard hat. Außerdem ist es nur ein Gerücht, das er die Schienen versilbern wollte. „DB: Alle reden von überhöhten Abfindungen, wir zahlen sie“ weiterlesen

Veröffentlicht in Foto, Gleichberechtigung, Notizen aus der Hauptstadt, Politik, Sex, tolle Musik

Mary Page Marlowe – Gleichberechtigung heute (Bechdel-Test bestanden)

Mary Page Malowe – Gleichberechtigung heute (Bechdel-Test bestanden)

Jetzt habe ich mal ein positives Beispiel! Eine Inszenierung am BE. Es spielen zwei Frauen mit, die miteinander sprechen und nicht ständig über Männer. Des Rätsels Lösung: Eine Frau – Mary Page Malowe.

Gezeigt wird in elf Szenen ein Frauenleben von der Kindheit bis zum 69. Lebensjahr. Verschiedene Schauspielerinnen verkörpern auf fesselnde Art beeindruckend und schonungslos Schlüsselsituationen dieses Frauenlebens. Die Facetten reichen von Schuld, Schicksal, Sehnsucht, Tragik, Anspruch bis Wirklichkeit. Mary Page Malow, die Protagonistin kann nicht allen gerecht werden, weder sich selbst, den Kindern, dem jeweiligen Ehemann, Geliebten, der Gesellschaft etc. Ein normales Frauenleben und seine Überforderungen. Geschrieben hat das Stück der Pulitzer-Preisträger Tracy Letts.

Nächste Aufführung am 25.04. und dann gibt es sogar ein Nachgespräch … von wegen Willensfreiheit.

Hurra! Die Aufführung besteht den Bechdel-Test. Es spielen zwei Frauen mit, die miteinander sprechen und nicht über Männer (zumindest nicht ständig).

Gleichberechtigung heute – Bechdel-Test (Süddeutsche Zeitung)

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein

 

Foto: Jürgen Schmidt

Veröffentlicht in Gleichberechtigung, Kolumne, Notizen aus der Hauptstadt, Politik

Hurra, der Berliner Frauenpreis 2018 ist da!

Über Männer gibt es immer ganz viel zu lesen. Deswegen ist es an der Zeit über den Berliner Frauenpreis 2018 zu reden. Der Preis wird immerhin seit 1987 an weibliche Persönlichkeiten verliehen.

Wenn Sie mich fragen, dafür sollte der Internationale Frauentag, nämlich der 8. März endlich ein Feiertag und damit ein freier Tag werden. Ohne die Frauen könnten wir einpacken. Schon mal drüber nachgedacht? An der Stelle soll nicht verheimlicht werden: Es gibt eine erhebliche Gerechtigkeitslücke. Der Frauenanteil in den Pflegeberufen ist entschieden zu hoch. Also Männer ran an die Buletten. Das kann doch nicht daran liegen, dass die Arbeit an Maschinen besser bezahlt wird als die Arbeit am Menschen. Oder? Wie auch immer: Nach der BVG-Chefin Dr. Nikutta erhält jetzt Christine Vogler (Wannsee-Schule) den Preis. Sie hat wahrlich Herausragendes geleistet in Sachen Pflegeausbildung. Ganz ehrlich, ohne die Pflegeberufe würden wir alles, nur nicht professionell gepflegt. Für die Zukunft gilt: Die Zahl der zu Pflegenden ist in der Überzahl. Bessere Bezahlung kann da Wunder wirken. Schweden macht es vor. Die Pflege ist steuerfinanziert, alles hat seinen Preis. Das sollten wir uns leisten, auch wenn es dreimal so teuer ist wie in Deutschland. Dafür gibt es auch dreimal Zufriedenheit, nämlich bei den Pflegekräften, den Gepflegten und den Angehörigen. Und auch für mich gilt, obwohl mein Hintern mir gehört, wenn ich irgendwann nicht mehr durchwischen kann, dann wird nicht mehr feucht durchgewischt.

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre

Frau zu Kappenstein

P. S. Und ohne die fabelhaften Frauenfotos von Silke Rudolph würde hier nichts zu sehen sein!

Veröffentlicht in Notizen aus der Hauptstadt, Politik

Internationaler Frauentag – Revolution in Deutschland?

Internationaler Frauentag – Revolution in Deutschland?

Während in China die Frauen einen halben Tag freihaben, legen die spanischen Frauen zum Frauentag das öffentliche Leben lahm. Immerhin haben in der ehemaligen DDR die Frauen mit Arbeitsbeginn sich einen fröhlichen Tag mit halbtrockenen Rotkäpchen Sekt gegönnt (eine Variante die der Rheinländerin an Altweiberfastnacht bekannt ist) und in der BRD schenkt die ARD der geneigten Zuschauerin 30 Minuten früher als sonst Maren Kroymann, einen sehenswerten Frauentagsbeitrag. Hoch lebe der INTERNATIONALE FRAUENTAG!

http://mediathek.daserste.de/Comedy-Satire-im-Ersten/Kroymann/Video?bcastId=25304236&documentId=50678986

Seien Sie froh, dass Sie mich haben.

Ihre Frau zu Kappenstein

Foto: Jürgen Schmidt

Veröffentlicht in Bühnenstars, Berliner Künstler, Kleinkunst, Komik, Politik, Satire, tolle Musik, Veranstaltung

Hurra – die Fotos „Buntes Kabarett, Musik und mehr 23.02.“ Kulturhaus Karlshorst

Es war ein wunderbarer Abend. Ist ja kein Wunder. Bei den Bühnengästen musste die Stimmung einfach super sein. An diesem Abend haben im Kulturhaus Karlshorst mitgemacht: Friedrich & Wiesenhütter. Die beiden wunderbaren Gitarristen waren nicht zum ersten Mal in Karlshorst. Die Köpenicker werden immer wieder äußerst gerne eingeladen. Ein Garant für gute Stimmung und wunderbare Unterhaltung.

Besonders gut kam auch Gerlinde Kempendorff an. Sie sagt wie’s is als Marina Saubermann. Und da nimmt sie wirklich kein Blatt vor den Mund. Eine äußerst vielseitige Künstlerin, die man unbedingt erleben muss. Köstlich!

An dem Abend war auch Österreich zu Gast – und zwar spielte der wunderbare Bastian Mayerhofer auf und ließ es sich nicht nehmen, aus seinem Buch zu lesen. Ein Erlebnis der besonders unterhaltsamen Art.

Und dann war da noch die Gastgeberin Frau zu Kappenstein. Sie freut sich wie immer über ihre Bühnengäste und das Telefongespräch mit Mutti. Mutti wusste mal wieder alles besser, und so wurde die Kappenstein an frische Unterwäsche, die GroKo-Verhandlungen und die Nachbesserungen in Sachen soziale Gerechtigkeit, alternative Energien und Umweltprobleme erinnert. Da kennt Frau Mutter kein Pardon.

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team vom Kulturhaus Karlshorst für die wundervolle Betreuung und Vivien Bergelt für die sehenswerte Fotostrecke.

 

Veröffentlicht in Foto, Humor, Kabarett, Kleinkunst, Komik, Notizen aus der Hauptstadt, Politik, Satire, tolle Musik, Veranstaltung

IMMER WIEDER FREITAGS – Super Stimmung bei der Auftaktveranstaltung am 16.02. in Marzahn/FFM (hier die Fotos)

Es war ein wunderbarer Abend in dem schönen Freizeitforum Marzahn. Vor voll besetzten Rängen gab es eine schwungvolle Auftaktveranstaltung, bei der viel gelacht und gejubelt wurde. Schon die 1. Veranstaltung kam sehr gut an. Kein Wunder, schließlich hatte Frau zu Kappenstein exzellente Gäste eingeladen. Schonungslos sagt die Kabarettistin Gerlinde Kempendorff als Marina Saubermann wie’s is! Im Gespräch mit Frau zu Kappenstein referiert sie als Grundschullehrerin Ingeborg Matschke humorvoll und schonungslos über den Berliner Schulalltag.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

DISTEL-Kabarettist Tilman Lucke
DISTEL-Kabarettist Tilman Lucke

Der DISTEL-Kabarettist Tilman Lucke hatte aktuelles Musikkabarett fürs Publikum im FFM dabei und Lesebühnenautor Andreas Krenzke weihte uns u. a. in die Passwortgeheimnisse seiner Familie ein. Frau zu Kappenstein führte durch den Abend und enthüllte, warum Horst Seehofer demnächst nach Berlin kommt.

Herzlichen Dank an das Team vom FFM für die überaus zuvorkommende Betreuung, da will man doch gar nicht wieder gehen. Zum Glück gibt es ein nächstes Mal – am 20.04. mit Gert Kiessling (DISTEL-Alt-Kabarettist), Abini Zöllner (Autorin) und Sebastian Krämer (Chansonnier). Ein besonderer Dank gilt Vivien Bergelt für die lebendige Fotostrecke.