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Hurra – die Fotos „Buntes Kabarett, Musik und mehr 23.02.“ Kulturhaus Karlshorst

Es war ein wunderbarer Abend. Ist ja kein Wunder. Bei den Bühnengästen musste die Stimmung einfach super sein. An diesem Abend haben im Kulturhaus Karlshorst mitgemacht: Friedrich & Wiesenhütter. Die beiden wunderbaren Gitarristen waren nicht zum ersten Mal in Karlshorst. Die Köpenicker werden immer wieder äußerst gerne eingeladen. Ein Garant für gute Stimmung und wunderbare Unterhaltung.

Besonders gut kam auch Gerlinde Kempendorff an. Sie sagt wie’s is als Marina Saubermann. Und da nimmt sie wirklich kein Blatt vor den Mund. Eine äußerst vielseitige Künstlerin, die man unbedingt erleben muss. Köstlich!

An dem Abend war auch Österreich zu Gast – und zwar spielte der wunderbare Bastian Mayerhofer auf und ließ es sich nicht nehmen, aus seinem Buch zu lesen. Ein Erlebnis der besonders unterhaltsamen Art.

Und dann war da noch die Gastgeberin Frau zu Kappenstein. Sie freut sich wie immer über ihre Bühnengäste und das Telefongespräch mit Mutti. Mutti wusste mal wieder alles besser, und so wurde die Kappenstein an frische Unterwäsche, die GroKo-Verhandlungen und die Nachbesserungen in Sachen soziale Gerechtigkeit, alternative Energien und Umweltprobleme erinnert. Da kennt Frau Mutter kein Pardon.

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team vom Kulturhaus Karlshorst für die wundervolle Betreuung und Vivien Bergelt für die sehenswerte Fotostrecke.

 

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BERLINER SCHÄTZCHEN – Die Hauptstadt und ihr Einfallsreichtum

Eigentlich war es überfällig, dann haben wir aber doch gewartet bis die Sterne oder die Stimmung günstig war und sind auf Entdeckungstour gegangen. Unglaublich aber wahr, Berliner Schätzchen gibt es in der Hauptstadt reichlich zu entdecken. Und hier ist unser ERSTER gute Laune Podcast (Radio, wann immer Sie wollen). Herr Denny (Autor) und Frau zu Kappenstein (Inhaberin des Diploms für Bekloppte aus dem Humorgeschäft) haben extra für Sie PianLola vors Mikrofon geholt und schonungslos der eigenen Neugier ausgesetzt. Das Ergebnis steht Ihnen für Ihre Ohren ab sofort zur Verfügung. Da darf man gespannt sein, wen die beiden noch entdecken. Immer auf der Humorspur. Frei nach dem Motto: Nicht überall wo Hauptstadt draufsteht, ist auch Hauptstadt drin. Und hier gehts zum Podcast. Viel Spaß! Foto: Vivien Bergelt

Ihr Podcast-Team
Herr Denny und Frau zu Kappenstein

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Fr, 12.01.2018: Exzessivem Sparen auf Kosten sozialer Eigenständigkeit die Stirn bieten!

Wie sich das Anhören kann, sollen Geräuschkulisse und Kabarett verdeutlichen. Gefördert von Aktion Mensch. Mit Anne Allex, Thomas Vallentin und Frau zu Kappenstein (Autorin). Wir sehen uns! Versprochen!

Beginn: 19:00 Uhr. Hier geht’s lang: Café La Boheme, Winsstr. 12, 10405 Berlin

Eintritt frei, es wird ein Imbiss gereicht.

Foto: Michaela Hanf

Die Veranstaltung wird gefördert durch:

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Ein Abend über die Anfänge der „Krüppel“-Bewegung

Ein wunderschöner Abend im Café La Bohème mit Beiträgen über die Anfänge der „Krüppel“-Bewegung. Moderiert von Anne Allex, musikalisch begleitet durch Thomas Vallentin und Markus Virck mit Sansula, Klangauge und Gitarren, Kabarett Frau zu Kappenstein und prominentem Besuch. Aber sehen Sie selbst!

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Fahrradklau im quirligen Spandau?

Foto: Seeger
Foto: Seeger

Fahrradklau?
 Spandau ist immer wieder für ne Überraschung gut.
„Na, dit Fahrrad sieht aber jeklaut aus, is dit von Sie“, so wurde ich beim Aufschließen meines Drahtesels keck von der Seite angesprochen. 
„Ja und ob“ näselte ich. Das beeindruckte aber meinen Seiten-Ansprecher kein bisschen und er legte nach: „Also, mit sone Lackierung, dit is per se schon schwer verdächtig, da steht ja noch nich ma een Firmenname druff. Und wo is de Fahrjestellnummer?“
„Sie, sagen Sie nix über mein Fahrgestell und wenn Sie das Gestell von meinem Fahrrad meinen. Das ist kein Fahrrad für eine Nacht, das hab ich bei Nacht und Nebel auch nicht geklaut. Ich bin doch nicht benebelt.  Nee, nee. Die Mühle kommt aus gutem Hause.  Und Fahrradwerbung, die ruiniert mir nur den schönen Lack –  genau wie ne Fahrgestellnummer. Ich krieg das Zwei-Rädchen auch so prima über die Straße. Und außerdem ist das Rädchen bei der Kripo registriert, die wissen, wo sie suchen sollen, im Fall des Falles. Sollten Sie für Ihren fahrbaren Untersatz auch machen.“
Das beeindruckte diese Spandauer Göre aber kein bisschen und ich kam irgendwie nicht an den dran – ich Zugezogene. 
„Wollen Sie jetzt die Polizei holen“, fragte ich ihn „Dit könnte SIE so passen, mir’n Tach versaun mit Zeujenaussaje un so un dit janze Protokolli – nee, nich mit mir. Mit mir machen Sie nich sone Molli.“
„Sie“, setzte der nach, „sone Lackierung is verdächtig, dit ham Se doch hinterher jemacht, sieht mer doch,  dit die Kiste jeklaut ist un mit die neue Farbe wird die ooch so schnell  nich wiedererkannt. Janz schön jerissen.“
„Na klar, Sie haben recht. Und den ganzen andern Rest, den hab ich dann auch gleich noch  ausgetauscht:  Schaltung – ausgeschaltet. Bremsen – ausgequietscht, ausgebremst. Licht – ausgeknipst. Reifen – aufgeschlitzt und den Ritzel – glatt ausgeritzt. Ganz schön geritzt, was.  Ja, und den Sattel – direkt abgesattelt. Da ist nix mehr mit aufsatteln. Ich fahre im Stehen, verstehen Sie.“ „Mann, da is ja nüscht mehr über von die Kiste.“ „Aber klar doch“, mein Kleiner. Hier hören Sie mal – die Klingel. Wie die klingelt. Schön hochnäsig, wie? So wie ich, finde ich aber völlig in Ordnung.“
„Un wo ist der Frisier-Laden, der dit Fahrrad so hübsch jekämmt hat“, will er noch wissen. „Wenn Sie’s genau wissen wollen. 500 Kilometer und n paar Gequetschte immer nach Westen, auf der A2 bei Pusenmuckel-zu-Kappenstein dann runter und ungefähr quasi bei Unterbuchsen-Hausen – schon sind Sie da. „Also von meine Honda – sein Name – den kannste jut lesen. Dit könnten Se ooch jut jebrauchen für dit Rad. “ „Blödsinn, braucht’s  nicht. Ist ein Kappenstein-Rad und bei Kappenstein-Rädern ist son Gedöns überflüssig“ „Un wieso is denn die JURKE nich ooch jeadelt un in königsblau?“„Weil ich in zivil unterwegs bin, du Spandäuerchen, sonst bin ich immer mit Megafon und Blinki unterwegs.“
„Dit jlobt ma keener, da fällt so ne West-Tante mit ne Kappenstein-Tarnkappe über de BALINER SCHONHEIT her. Dit muss ick bein Bierchen in de Stammkneipe erzählen.“ Und zischt ab – und mit Sicherheit OOCH JANZ VILLE BIERCHEN……

Kabarett im EXIL.

Seien Sie froh, dass Sie mich haben!
Ihre

Frau zu Kappenstein

 

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Neues Deutschland entdeckt Frau zu Kappenstein

Man glaubt es nicht und doch ist es wahr …

Es gibt einen Zeitungsartikel vom 10.04. über Frau zu Kappenstein bzw. über die Veranstaltung im Kulturhaus Berlin-Karlshorst

Foto: Michaela Hanf
Foto: Michaela Hanf

Auszugsweise ist in dem Artikel von Elke Köpping zu lesen: (hier öffnet sich der Online-Text)

West-östlicher Kulturschock

Die Kabarettistin Charlotte zu Kappenstein ist Expertin in der Fusion verschiedener Kulturen. Im Kulturhaus Karlshorst etabliert sie derzeit eine neue Kabarettreihe

Das mit dem Humor ist ja so eine Sache. Es heißt, entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht. Letztlich ist das alles eine Frage der Perspektive – oder auch der Sozialisation: worüber die eine schallend lacht, verdreht der andere womöglich nur genervt die Augen. Ein gewisser Kulturschock mag sich dabei einstellen, wenn der Berliner (oder die Berlinerin) an sich auf die Rheinländerin Charlotte zu Kappenstein trifft. Ihre optisch kokett zur Schau gestellte Reserviertheit geht mit der klangvollen Sprachmelodie der rheinländischen Frohnatur eine unheilvolle Allianz ein, sobald sie den Mund aufmacht.

Doch halt, da heißt es genau sein, denn auf Genauigkeit legt sie großen Wert. Frau zu Kappenstein ist Ost-Rheinländerin. Oder auch West-Westfälin. Je nach Perspektive. Ob man eben von Ost oder West aus guckt. Mit diesem Perspektivproblem kennen die Berliner sich ja nun eigentlich gut aus. Und mit den Schwierigkeiten, die Barrieren der unterschiedlichen Sozialisationen hüben wie drüben im engsten Familienkreise zur Zufriedenheit aller zu überwinden…

… Von Haus aus hat sie als Betriebswirtin »was Anständiges« gelernt und dann aber – was für ein Abstieg – für die Politik gearbeitet, »ganz viel Projektarbeit, das ging sogar bis zur Fußballweltmeisterschaft«. Dabei spielt sie gar keinen Fußball. Höchst verdächtig, das deutet auf eine chamäleonhafte Anpassungsfähigkeit hin. Aber letztlich wurden in dieser Karriere die Grundsteine für heutige Fähigkeiten und Überzeugungen gelegt. Zum einen ist dies die Liebe zum politischen Kabarett. »Bei guter Unterhaltung gehört dat für mich einfach dazu«, gesteht sie. »Unterfordert wird das Publikum ja schon bei den Privaten. Da muss ich ja nicht auch noch mitmachen.« Und zum anderen ist es das organisatorische Talent aus der Projektarbeit und das Gespür dafür, die richtigen Künstlerinnen und Künstler für einen »niveauvoll« unterhaltsamen Abend zusammen zu bringen. Das hat sie bislang in ihrem Heimatbezirk Spandau getan, nun breitet sie die Schwingen ihrer doppelflügeligen Handtasche aus und versucht sich am Kulturhaus Karlshorst mit einer neuen kabarettistischen Veranstaltungsreihe.

Vom ganz westlichen Ende der Stadt tief in den Osten – was für die einen wie ein Tagesausflug anmutet, ist für die Kabarettistin der logische Schwung über den Kieztellerrand. Ringförmig arbeitet sie sich in der Peripherie um die Stadt herum, um sich dann vermutlich mit einem einzigen nonchalanten Flügelschlag das Zentrum anzueignen.

In Karlshorst ist sie zunächst einmal am richtigen Platz, denn das Kabarettistische fehlte dort bislang. Das Kulturhaus machte sich schon zu DDR-Zeiten, in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, einen Namen als Anlaufstelle für Jazz- und Dixielandfans. Das ist eine Tradition, die sich bis heute mit einer Riege namhafter Auftritte fortsetzt. Im April etwa wird dort der »Monat des Jazz« proklamiert, für den auch Besucherinnen und Besucher aus entlegeneren Stadtteilen anreisen. Frau zu Kappenstein macht sich den im Jazz gepflegten Fusion-Begriff mithin gezielt zunutze und bringt die »alten Hasen« mit handverlesenen kabarettistischen Neuentdeckungen zusammen, gewürzt mit einem kräftigen Schuss musikalischer Unterhaltung. Im April gehören dazu etwa die Kreuzberger Überzeugungs-Cocoonerin Coco Lorès und der Schweizer Zauberer-Comedian Freddie Rutz. Sie werden ergänzt durch einen »Überraschungsgast«, über den an dieser Stelle nur vielsagend verlautet wird, dass er kürzlich in der »Distel« zu sehen war, und durch das Musikkabarett-Duo »Komische Saiten«.

Im Mai will die zu Kappenstein dann in Charlottenburg nachlegen – mit dem sonntäglichen Kabarett-Talk »Berliner Geheimnisse« im Szenelokal »Wilde Oscar«. Zu erwarten ist dort eine Talkshow der ganz eigenen oder auch anderen Art. Eins ist jedenfalls sicher: Humor wird eine gewisse Rolle spielen. Ob Rolle vorwärts oder rückwärts, das werden die Zuschauerinnen und Zuschauer wohl vor Ort erfahren.

»Buntes Kabarett, Musik und mehr«, Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10. April, 20 Uhr: www.kulturhauskarlshorst.de; www.frauzukappenstein.de

 

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Veranstaltung der besonderen Art am 20.02.

Foto: Michaela Hanf
Foto: Michaela Hanf

Bevor Sie sich von einer Straßenbahn überfahren lassen …
besuchen Sie besser eine Veranstaltung der besonderen Art am 20.02. um 20.00 Uhr
Wer da alles mitmacht!
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Eine solche Groߟartigkeit
kommt von Spandau nun nach Karlshorst. Freuen Sie sich auf geistreiche
Abende zum Kaputtlachen.
Am 20.02. um 20.00 Uhr startet im Kulturhaus Karlshorst die Show
Buntes Kabarett, Musik und MEHR mit Frau zu Kappenstein und ihren
Gästen.
Kartentelefon: 030 475 94 06-10 (Eintritt 10 €, ermäßigt 3 €)

Die Gastgeberin Frau zu Kappenstein hat als Moderatorin in den letzten
drei Jahren knapp 100 Kolleginnen und Kollegen in ihren Shows präsentiert. Die
beliebte Veranstaltungs-Reihe war mehrfach ausverkauft. Nun bringt sie
die Künstlerinnen und Künstler mit ins Kulturhaus Karlshorst.
Zum Auftakt wurde direkt jemand von der Distel nach Karlshorst gelockt,
und zwar Tilman Lucke. Tilman Lucke ist mehrfacher Kabarettpreisträger
und macht ein hinreißendes politisch-literarisches Kabarett.
Außerdem sind Melanie & Päckchen zu Gast. Für alle, die Kabarett mit
Puppe mögen, Sie können eine wirklich interessante Entdeckung machen.
Wer meint sich mit Ehe und anderen Kuriositäten auszukennen, der kennt
Gerd Normann nicht. Er gibt besondere Einblicke in das Leben mit den
Zweibeinern, die sich getraut haben.
Wem das nicht reicht, der darf auf die Überraschungsgäste gespannt sein…
Durch den Abend führt die abgedrehte Frau zu Kappenstein mit Charme,
Witz und Humor.