Was nicht ist, es kann noch werden – Goethe

Bin in die gemischte Sauna gegangen und habe mich mit einem Zweibeiner unterhalten. Dabei erfuhr ich von der Herzklappe, die nicht richtig schließt. Biete meine Hilfe an. Bei überschaubaren Näharbeiten wie Knöpfe annähen und geplatzten Nähten bin ich in Übung. Mein Angebot wird ausgeschlagen. Ich erkläre, Hilfsbereitschaft ist Ehrensache. In meiner Region gilt: Man kennt … Mehr Was nicht ist, es kann noch werden – Goethe

Wo die Möhren an den Bäumen wachsen

Unsere wunderbare Stadtteilkoordinatorin hat fast täglich Pandemiezauber im größten zauberhaften Wald Berlins mit uns gemacht. Im Forst haben wir Wildschweine mit den Augen gekrault, Bäume, an denen Möhren hingen, bestaunt, die Kuhlake und das Moor zum Abkühlen der Gehwerkzeuge entdeckt. Es war einmal. Von der Naturentdeckung haben wir gewechselt zur Digitalentdeckung. Sie schreibt: Um die … Mehr Wo die Möhren an den Bäumen wachsen

Spuren der heiteren Macht

Kappensteins Kolumne: Herlinde Koelbl, die berühmte Fotografin, hat über 30 Jahre Frau Merkel porträtiert. Unter anderem kam es zur Begegnung mit Hillary Clinton. Man glaubte seinerzeit, die mächtigste Frau der Welt gesehen zu haben. Angela Merkel wurde es. Außer der machtvollen Seite gibt es noch die heitere Seite. Der begnadete Karikaturist Klaus Stuttmann hat diese … Mehr Spuren der heiteren Macht

In Spandau ist nichts los

Von wegen. Meine Nachbarin und ich sitzen auf einer Spandauer Bank, bis ein Polizist der Meinung ist, das Gelände dürfte nicht genutzt werden. Es gibt eine Veranstaltung und dafür hätte der Bezirk eine Genehmigung erteilt. Währenddesen sind Parkbank und Gelände für die Öffentlichkeit gesperrt. Wieso, wollen wir wissen. Das wusste der Mann in Uniform auch … Mehr In Spandau ist nichts los

Geschlossene Gesellschaft

Robert muss einkaufen in unterschiedlichen Geschäften und danach Essen vorbereiten. Es soll kulinarisch werden. In meiner Abenteuerlust bestätige ich: “Hört sich gut an. Wird es ein Buffet?” “Ja. Mit vielfältigen Speisen, frisch, gesund und lecker.” “Genau das richtige Essen für mich und meinen feinen Gaumen.” „Es tut mir leid, weiß er, das Catering ist für … Mehr Geschlossene Gesellschaft

Unwiderstehliches Angebot

Kappensteins Kolumne: Kurz vor Ladenschluss bildet sich eine lange Schlange an der Ladenkasse. Nur eine Person hat wirklich Glück. Die erste Person in der Schlange hat eine Vorliebe für sämtliche Backwaren des Tages, ganz gleich welcher Form, Größe oder welchen Gewichts. Nichts sollte zurückbleiben in den meterlangen Auslagen. Alles zum halben Preis. Wollte auch schon … Mehr Unwiderstehliches Angebot

Eingezäunte Fläche und deren Nutzung

Kappensteins Notizen: Hierbei handelt es sich um ein besonderes Phänomen. Einmal errichtet, bleibt die Abgrenzung häufig dauerhaft erhalten. Sie kennen mit Sicherheit zahllose weitere abgesperrte Flächen in Ihrer Stadt. Häufig ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, weshalb abgesperrt wurde. Dann, so steht zu vermuten, werden die Freiflächen freigehalten für künftige Ereignisse oder solche, die … Mehr Eingezäunte Fläche und deren Nutzung

Hotline: Kaffeekochen mit Frau zu Kappenstein

Mein Nachbar bekommt Kaffeebesuch, seine Frau ist außer Haus. Wo ist das Problem, frage ich. Gibt es kein fließendes Wasser in Ihrer Wohnung? Schlimmer, höre ich. Kein Kaffeepulver? Viel, viel schlimmer. Versteckt sich der Schalter der Kaffeemaschine vor Ihnen? Nein, erfahre ich, er hat noch nie zuvor den koffeinhaltigen Trunk zubereitet. Ich erkläre den Vorgang … Mehr Hotline: Kaffeekochen mit Frau zu Kappenstein

Privatwohnung von Hans Scharoun

Kappensteins Kolumne: War in der Spandauer Privatwohnung von Hans Scharoun. Immerhin ein Architekt, der in seiner Wohnanlage gewohnt hat. Ich sag mal so, zu unser aller Glück ist die Berliner Philharmonie großzügiger ausgefallen. Seine Wohnung bezeichne ich mal als übersichtlich, immerhin hat der lichtdurchflutete Wohnraum Fenster in Ost- und in Westrichtung. Erst nach 30 Jahren … Mehr Privatwohnung von Hans Scharoun

NEU – Urbane Welten – OPEN AIR SPACE – Tanzvergnügen in Haselhorst

Wenn du denkst, da geht nichts mehr, dann kommt ein Klubhighlight an der Spree daher. Habe mich schnurstracks aufgemacht. Am Einlass gab es Security. Musterung, Impfnachweis und Taschenkontrolle, Drogen seien nicht erlaubt. Sehe ich aus wie Paulette die Drogenoma, die dringend eine Finanzspritze braucht? Mit staubigen Schuhen bin ich wieder gegangen. Wie war es, wurde … Mehr NEU – Urbane Welten – OPEN AIR SPACE – Tanzvergnügen in Haselhorst

Teilchenbeschleuniger

Kappensteins Kolumne: Teilchenbeschleuniger Kennen Sie die Weltmaschine in Cern. Dort werden die Teilchen ordentlich beschleunigt, bevor sie aufeinandertreffen. Eine gigantische Forschungseinrichtung mit Mrd. Budget. Bei mir gibt es auch Teilchen, die mich beschleunigen. Wollen Sie wissen, welche das sind? Handtellergroße süße Gebäckteilchen, gutes Essen oder gehaltvolle Tropfen. Diese Teilchenbeschleuniger helfen mir bei Negativbescheiden, beim Verkraften … Mehr Teilchenbeschleuniger

Die Vorfreude ist groß – ALFA-Lesung am Sa., 11.09.

Am Samstag ist es wieder soweit: es alfat in Berlin! Thema: Jetzt erst recht Alle Texte sind auch am selben Abend  in der Anthologie gleichen Namens erhältlich. Für 8 €. Wenn Sie nicht im Fournos Saal sitzen möchten, können Sie auch einen Tisch bestellen und den Lesungen per Leinwand folgen. Bitte reservieren Sie dafür einen … Mehr Die Vorfreude ist groß – ALFA-Lesung am Sa., 11.09.

Picasso-Ausstellung im Museum Berggrün

Kappensteins Kolumne: Picasso-Ausstellung im Museum Berggrün Ich hab Picazzo besucht, der Mann mit den vielen Bildern und den vielen Frauen. Glauben Sie, ich habe alles erkannt, was er gemalt hat. Beileibe nicht. Dabei habe ich intensiv geguckt. Heinz Berggrün, der hatte ja das absolute Auge, aber ich. Eine Museumspädagogin beruhigt mich. Es ist wie mit … Mehr Picasso-Ausstellung im Museum Berggrün

Der Außenminister

Kappensteins Notizen: Außerdem hat der Außenminister damit gerechnet, dass die Taliban mit Lilaturbänen Frauenrechte einfordern, ein staatliches Bildungssystem einführen, freie Berufswahl für alle fordern und die Regenbogenfahne hießen.